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Jeannette Schulz
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Kartoffel

Gemüse-Heilkunde im Siepental

Die Kartoffel (Solanum tuberosum)
 

Die Kartoffel gehört in unserem Gemeinschafts-Biogarten im Siepental zu den Gemüsepflanzen, mit denen wir schon gute Erfahrungen machen konnten. Wir haben einige Sorten ausprobiert und konnten schon viele Knollen ernten.

Klar, die Kartoffel gehört neben Reis, Mais und Weizen zu den vier wichtigsten Nah­rungspflanzen, aber ist es auch eine Heil­pflanze? Ja, sagt die Naturheilkunde, denn sie enthält als mildes, verträgliches und sättigendes Nahrungsmittel reichlich Mine­ralien, Vitamine und hochwertige Kohle­hydrate, z. B. Magnesium, Kalium, Phosphor, Zink und Eisen,Vit. C (20 mg in 100 mg Gemüse), B-Vitamine, sehr viel Niacin (für den Stoffwechsel von Kohlehydraten, Eiweiß und Fett), Folsäure sowie Zink. Dabei ist sie reich an Ballaststoffen und wirkt darm­regulierend. Giulia Enders empfiehlt in ihrem Bestseller “Darm mit Charme” gekochte, aber abgekühlte Kartoffeln zu essen, z. B. als Kartoffelsalat, als besondere Unterstützung für den Darm.

Auch äußerlich wird die Kartoffel als Hausmittel angewandt: heiße Wickel wirken schmerzlindernd bei Hals und Ohrenschmerzen. Dafür gekochte und zerdrückte Kartoffeln in ein Geschirrtuch wickeln und an der Innenseite des Arms prüfen, ob sie nicht zu heiß sind, dann auf die schmerzende Stelle auflegen.

Frisch geschnittene, rohe Kartoffelscheiben kann man zum Abschwellen auf die Augen oder bei Kopfschmerzen auf die Stirn oder Schläfen auflegen. Es gibt sogar Kartoffelsalbe, die bei trockener Haut und Schrunden helfen soll.

Der Schattenseite dieser Pflanze ist ihre teilweise Giftigkeit: Alle oberirdischen Teile und grüne Stellen und Keime an den Knollen enthalten viel Solanin und gehören daher nicht in den
Magen. Außerdem können Menschen, die z .B. Tomaten oder Paprika nicht vertragen, auch empfindlich auf Kartoffeln reagieren.